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Bangkok Fashion Cluster
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Führende thailändische Modeunternehmer stellten diesen März ihre Projekte bei der BIFF & BIL 2016 unter dem Titel Bangkok Fashion Cluster aus.

Mit Unterstützung vom Department of Industrial Promotion (DIP) und dem Institute for Small and Medium Enterprises Development (ISMED), erweckte eine Ansammlung von 42 Modeunternehmen die Bangkok Fashion City-Kampagne, die 2006 zu einem Ende kam, zu neuem Leben. Unter dem neuen Namen Bangkok Fashion Cluster (BFC) steht sie nun thailändischen Produzenten der Modebranche offen.

„Als Gruppe wurden wir von ISMED trainiert und beraten, wie wir unsere Produkte entwickeln und Kollektionen kreieren können, die die Identität jeder einzelnen Gruppe widerspiegelt; aber wir lernten auch, uns auf die Zusammenarbeit im Weltmarkt einzustellen", erklärt Molee Maneechot, Geschäftsleiter von Maneesilp. Die Firma verkauft seit 25 Jahren handgemachte Lederschuhe in Thailand wie auch in Übersee, wie zum Beispiel in Mailand und Lausanne.

Sakchai Boonyanusith, von Taew Thai Silk, dem traditionellen Produzenten thailändischer Seide, sieht im BFC eine private Kollaboration im Sektor, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Thailands Modeindustrie praktisch anzugehen. „Gruppenmitglieder können ihr Wissen miteinander teilen, sei es über Rohmaterialien, Methoden oder Techniken", erklärt er. „Das wird unsere Sichtweise erweitern und Kreativität steigern. Wir können einander im Wert bereichern."

2014 war Thailands Modeindustrie laut dem DIP über 620 Milliarden Baht wert (ca. US$ 17,5 Milliarden), mit einem stetigen Wachstum von 4-5%. Innerhalb von fünf Jahren soll laut Kalkulationen der Wert von Thailands Modesektor auf eine Billion Baht oder US$ 28 Milliarden gestiegen sein.

Boonyanusith fügt hinzu, dass das Projekt die Kreativität der Industrie einem internationalen Publikum zeigen und außerdem neue Herangehensweisen aufzeigen soll.

„Zum Beispiel dachten einige, dass Seide nur für luxuriöse Kleidung dienen könnte. Doch wenn wir das Wort ‚Mode‘ in den Mund nehmen, so bezieht das alle Möglichkeiten an Design und Kreativität mit ein. Seide ist ein Material, das man für Schuhe, Tasche und auch andere Produkte verwenden kann", sagt er.

Der Plan ist, BFC-Produkte auch nach Übersee zu bringen, wie in die Takashimaya Mall in Singapur und die Super Brand Mall in Shanghai.

„Wir werden eine Marke auswählen, die für den Export bereit scheint", erklärt Maneechot. „Die Produkte der BFC-Mitglieder sollten für heimische wie auch für internationale Handelsmessen geeignet sein." Er fügt hinzu, dass viele internationale Messen Produkte brauchen, die beim Ministry of Commerce registriert sind, und Marken, auf die ein Copyright gilt. „Unternehmer, die auf dem Weltmarkt mitspielen wollen, müssen lernbereit sein und es richtig machen", weiß er.

Maneechot ist der Meinung, dass die Mitglieder sich wie einander unterstützende Partner benehmen sollten. „Wir wetteifern, wenn es um die Qualität geht, nicht um den Preis", sagt er. „Nur so können wir nachhaltig werden."

Die Informationen wurden vom Department of International Trade Promotion (DITP) zur Verfügung gestellt.

Artikel von Natthinee Ratanaprasidhi

 

27-06-2016
 
 
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